Was ist GNAP?

Das Global Nomadic Art Project GNAP wurde 2014 von der Koreanischen Künstlervereinigung Yatoo gemeinsam mit 20 internationalen Nature Art Kuratoren begonnen und seit 2015 in Asien (Korea), 2016 in Afrika und Mittlerem Osten (Südafrika, Iran), 2017 in Europa und 2018 in Amerika geplant. 2017 sind die Länder Deutschland, Frankreich, Litauen, Bulgarien, Rumänien und Ungarn und Türkei beteiligt.

An jedem dieser Projekte nehmen 15-20 Künstler aus aller Welt teil. Sie arbeiten in Outdoor Nature Art Workshops zusammen, erstellen Indoor Nature Kunstausstellungen und veröffentlichen Dokumentationen ihrer Arbeit.

Erwartet werden Ideen, die durch die verschiedenen natürlichen Umgebungen inspiriert werden. Die Gruppe bleibt für 2-3 Wochen in jedem Land und arbeitet im Freien in den verschiedenen natürlichen Umgebungen. Während der Nature Art-Workshops zeigen die Künstler jedes Landes ihren individuellen künstlerischen Zugang zur Natur.

Letztendlich besteht kein Interesse, ein großes Kunstwerk zum Verkauf herzustellen oder in der Kunstwelt Beachtung zu erlangen, sondern die Künstler möchten gerne in der ganzen Welt Spuren des Dialogs mit der Natur durch die Schaffung von kleinen, flüchtigen Kunstwerken hinterlassen. Sie werden durch ihre Arbeit zuhören und mit der Natur kommunizieren. Alle in der Natur entstandenen Aktivitäten werden in Fotos und Videos dokumentiert und werden dann in einer Galerie oder einem Museum in jedem Land ausgestellt und schließlich werden diese Werke als Katalog- und Dokumentarfilm veröffentlicht.

Urban Nature Art • Germany 2017

  • Die Gruppe wird aus 13 internationalen und 12 deutschen Künstlern bestehen, alle sind bekannt und erfahren auf dem Gebiet der Nature Art. (aus Indien, Iran, Slovakei, Süd Korea, Südafrika, Litauen, Schweden, Ungarn)

  • Das Thema des GNAP Germany ist Urban Nature Art in der Region in und um Darmstadt, dem Odenwald und bis Richtung Frankfurt. Die reiche geologische und historische Umgebung des UNESCO Geopark Bergstrasse-Odenwald bietet Orte in den Bergen, am Rhein, in Gesteinsformationen wie z.B. das Felsenmeer, der Basalt am Otzberg oder die Düne in Babenhausen. Dazu kommen die urbanen Naturorte in Darmstadt wie der Waldkunstpfad, das Oberfeld, die Mathildenhöhe oder der Osthang und viele mehr.

  • Die Künstler werden während der täglich stattfindenden 16 Workshops flüchtige Kunstwerke erstellen. Sie werden an unterschiedliche Orte gebracht, erhalten eine Einführung von einem Experten für die jeweilige Region und können dann zwischen 2-4 Stunden die Natur vor Ort erleben, dort arbeiten, die Werke dokumentieren und sie wieder der Natur überlassen.

  • Die Ausstellung mit der fotografischen und filmischen Dokumentation zu Urban Nature Art wird in der Galerie und auf dem Freigelände des Internationalen Waldkunstzentrums stattfinden. Die Ausstellung ist für einen Monat zu sehen. Ein Teil wird auch als Wanderausstellung in den Besucherzentren des UNESCO Geopark gezeigt. Gemeinsam mit dem Partnern der GNAP Frankreich und GNAP Litauen ist eine Ausstellung im Kunstmuseum in Kaunas über alle drei Projekte geplant. Wir bereiten ebenfalls eine Dokumentation über das Waldkunstzentrum und seine Arbeit vor, die dort eine extra Ausstellung erhalten.

  • Ein Gesamtkatalog über GNAP Europa soll auf Koreanisch und Englisch publiziert werden, mit einer kleinen Einführung in der jeweiligen Landessprache. Eine Broschüre über Global Nomadic Art in Darmstadt mit Texten der teilnehmenden Experten ist ebenfalls in Vorbereitung.

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